Botulinum Toxin A Einspritzungen
Was sind Botulinum Toxin A Einspritzungen?
Botulinum Toxin A Einspritzungen werden vorgenommen um Gesichtsfalten
zu behandeln. Botulinum Toxin A wurde ursprünglich in
der Neurologie eingesetzt, heute wird es häufig und erfolgreich
angewendet um Denkfalten, “Krähenfüsse”
und Stirnfalten zu entfernen.
Wer ist der beste Kandidat?
Geeignete Kandidaten für Botulinum Toxin A Einspritzungen
sind jüngere Patienten mit Gesichtsfalten und diejenige,
die keine grösseren chirugischen Eingriffe wie etwa eine
Gesichstraffung vornehmen lassen können. Bestimmte Medikamente
können die Wirkung von Botulinum Toxin A Einspritzungen
verändern und die Wahrscheinlichkeit von Blutungen erhöhen.
Dazu zählen verschiedene Antibiotika, entzündungshemmende
Mittel und Aspirin sowie einige Vitamine und Kräuter.
Patienten mit neurologischen Störungen sollten Botulinum
Toxin A Einspritzungen vermeiden. Auch schwangere und stillende
Frauen sollte keine Botulinum Toxin A Einspritzungen erhalten,
da die Wirkung auf das ungeborenen Kind und Einflüsse
auf die Muttermilch noch unzureichend erforscht sind.
Was geschieht bei dem Eingriff?
Botulinum Toxin A wird mit einer sehr dünnen Nadel
direkt in den Muskel im Bereich der Falten eingespritzt. Sollte
der Patient Schmerzen empfinden sind diese meist sehr gering
und lassen bereits nach wenigen Sekunden nach. Durch das eingespritzte
Botulinum Toxin A wird verhindet dass Nervenimpulse den Muskel
erreichen und führt dadurch zu dessen Entspannung. Die
Wirkung der Behandlung lässt sich normalerweile nach
wenigen Tagen feststellen. Die Wirkung ist nicht von Dauer,
hält jedoch meist für einige Monate an. Der Eingriff
wird ambulant durchgeführt und kann wiederhlot werden,
sobald die Wirkung nachlässt.
Welche Risiken gibt es bei Botulinum Toxin A Einspritzungen?
Botulinum Toxin A Einspritzungen sind relativ ungefährlich
für die meisten Patienten. Die häufigsten Nebenwirkungen
sind ein leichtes Taubheitsgefühl, Schwellungen, rötungen
oder Prickelgefühl in dem behandelten Bereich. Bei einer
korrekten Anwendung treten diese jedoch meist nicht auf. Der
Patient kann das Entstehen von wunden oder juckenden Stellen
vermeiden helfen indem er die behandelten Stellen nicht berührt
oder kratzt. Ein geringer Prozentsatz der Patienten stellt
keine Verbesserung der Faltenbildung nach Botulinum Toxin
A Einspritzungen fest. Patienten sollten vor einer Behandlung
auf eine eventuelle Botulinum Toxin A Allergie getestet werden.
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