Brustvergrösserung
Bei einer Brustvergrösserung wird durch das operative
Einsetzen eines künstlichen Implantat die weibliche Brust
vergrössert und/oder ihre Form verändert. Frauen
entscheiden sich für diese Operation entweder als wiederherstellende
Methode nach einer Brustoperation, um unterschiedliche Brustgrössen
anzugleichen oder um ihre Figur zu verbessern. In jedem Fall
können die Patientinnen davon ausgehen nach einer Brustvergrösserung
einen grösseren, festeren und optisch attraktiveren Busen
zu haben.
Operation
Die Eingriff beginnt mit einem Schnitt in der Umschlagfalte
der Brust, in der Achselhöhle oder am Rand der Areola
(Warzenvorhof). Die Lage des Einschnitts hängt dabei
vom Körperbau und den Besonderheiten jeder Operation
ab. Anschließend legt der Chirurg eine Art Tasche entweder
hinter dem Brustdrüsengewebe oder hinter dem Brustmuskel
an. Dann wird das Implantat eingesetzt und auf der Höhe
der Brustwarze fixiert. Schliesslich wird der Einschnitt vernäht.
Nach der Operation
Nachdem die Einschnitte wieder zugenäht und mit einen
Pflasterstreifen verschlossen sind, wird der Busen mit einem
Verband gewickelt und gestuetzt. Die Patientinnen erhalten
einen speziellen Buestenhalter der den Busen in den folgenden
Wochen stuetzt. Nach einer Operation auftretende Muedigkeit,
Wundschmerzen und körperliches Unwohlsein werden durch
Medikamente deutlich reduziert. Die Schwellung verringert
sich stufenweise und ist nach einem Monat nicht mehr zu erkennen.
Nach sieben bis zehn Tagen werden die Fäden gezogen.
Risiken und Komplikationen
Wie bei jedem operativen Eingriff gibt es auch bei einer
Brustvergrösserung, wenn auch nur geringe, Risiken. Die
grösste Befürchtung ist dass das Implantat undicht
werden könnte. Die zuständige Behörde in den
USA (FDA) erlaubt gegenwärtig die Verwendung von Silikon
gefüllten Implantaten nur bei Frauen die an speziellen
klinischen Studien teilnehmen. Deshalb wuerde es sich normalerweise
nur um den Austritt von Salwasserlösung halten. Nach
einer Brustvergrösserung kann eine Kapselkontraktion
(ein Zusammenziehen der Wunde bzw. Kapsel die das Implantat
umgibt) auftreten. Dies erfordert entweder die „Einschneidung“des
Narbengewebes, oder eine Entfernung und Erneuerung des Implantats.
Andere mögliche Komplikationen sind starke Blutungen
nach der Operation sowie eine Infektion um das Implantat.
Narben können mehrere Monate lang sichtbar bleiben, gehen
jedoch mit der Zeit zurück.
In einigen Fällen werden die Brustwarzen ueber- oder
unterempfindlich. In seltenen Fällen tritt für einige
Tage nach der Operation Muttermilch aus. Um Risiken zu minimieren
und ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen befolgen
Sie die Anweisungen Ihres Arztes hinsichtlich der Vorbereitung
auf die Operation und postoperativer Pflege.
Es ist sehr wichtig, dass Sie für Ihre Brustvergrösserung
einen qualifizierten und erfahrenen Chirurgen auswählen.
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